Erlebnisse

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Urlaub Tag 4

An meinem 2. Tag in Yangshou wollte ich dann eine Fahrradtour unternehmen, da man so sich am besten die Gegend anschauen kann. Dies macht auch jeder hier und deswegen gibt es auch an jeder Straßenecke einen Fahrradverleih.

Mark kennzeichnete mir den Weg auf der Karte wonach ich meine Tour starten konnte. Eigentlich ist das so einfach, dass man sich da nie verfahren würde, meinte er. Naja, eben meinte, weil ich hab mich ja schon verfahren als ich aus der Stadt raus wollte…

Dann hab ich ein Paar gefragt, dass an der Straße auf einem Tandem saß und ganz nett aussah, wo denn der Weg sei, den ich nehmen müsse. Leider waren sie auch nit von hier und so rätselten wir gemeinsam, wo ich denn hin müsse. Nach kurzer Überlegung haben sie mich gefragt, ob ich nit mit ihnen mitkommen wollte und so war es dann auch. Es stellte sich heraus, dass es Bruder und Schwester waren und noch 2 weitere Freunde mitkamen. Einmal noch ein Bruder und der Mann der Schwester. So fuhren wir dann aus Yangshou hinaus, entlang der Straße.
Es war sehr unterhaltsam, da Tom sehr unterhaltsam war und redete wie ein Wasserfall. Zusammen haben wir dann den Moon-Hill bestiegen. Das war ein Aufstieg sag ich euch. Kurz vor dem Zusammenbrechen sind wir dann oben angekommen. Der Ausblick war gigantisch.
Moon-Hill-2

Man sah über die ganze Landschaft und hat die ganzen Berge auf einmal vor Gesicht. So etwas habe ich noch nie gesehen und die anderen anscheinend auch nit, denn keiner sagte ein Wort. Alle waren froh, als sie oben waren und wollten schon gar nicht mehr herunter.

Als wir dann den Abstieg begonnen haben, haben uns echt alle Leute gefragt, die uns entgegen gekommen sind, wie weit es denn noch sei und alle waren am Ende ihrer Kräfte. Es wäre wahrscheinlich bei weitem nicht so anstrengend gewesen, wenn es nicht so heiß gewesen wäre…
Dann ging unsere gemeinsame Reise zum Mittagessen, da wir alle großen Hunger hatten. Die Speisekarte war auf Chinesisch und ohne Bilder, aber die anderen haben fleißig bestellt und ich hab einfach mitgegessen, wie immer :-)
Danach trennten sich unsere Wege dennoch, da ich ein Schlammbad nehmen wollte und die anderen lieber weiter radeln wollten, da sie noch am gleichen Tag zurück mussten.

Ich wurde mit einem Shuttle-Bus zur Höhle gefahren, in der das Schlammbad stattfinden sollte. Zuallererst musste man seine Sachen in einem Schließfach verstauen und sich bis auf die Badesachen ausziehen. Das wäre an sich nicht das Problem gewesen, wenn sich die anderen nicht so lange geziert hätten und wir so lange warten mussten, bis nun jeder in sein Badehöschen geschlüpft ist.

Eingang zum Schlammbad

Danach ging es mit einem langen Kanu in die Tropfsteinhöhle hinein, da der Eingang sich über einem See befand. Nach 10 Minuten legten wir an und sollten den Weg zu Fuß gehen. Hätte uns jemand gesagt, dass wir 45 Minuten über Steine, Stalagmiten…. Steigen müssen und der Durchgang manchmal nur einen Meter hoch war, hätten wahrscheinlich viele umgedreht.

Da wir in Badesachen herumgelaufen sind, war die Verletzungsgefahr doch ein bissl höher und ich war froh, einen Helm bekommen zu haben, da ich sonst wahrscheinlich schon ein Loch im Kopf gehabt hätte, vor lauter ducken und aufrichten ;-)

Dann im Schlammbad angekommen haben uns die anderen schon mit einem „Willkommen in der Hölle“ begrüßt und gleich mit Schlamm eingedeckt. Es war echt witzig und hat riesigen Spass gemacht. Man konnte darin sogar richtig schwimmen und sich treiben lassen.

Danach ging es weiter um sich den Schlamm wieder abzuwaschen. Also wieder durch die Höhle gewandert und dann sind wir in einen kleinen See gestiegen und haben uns gegenseitig vom Schlamm befreit. Unser Guide hat uns mit einer Taschenlampe geleuchtet, sonst wäre es stockdunkel gewesen.

Danach ging es wieder zurück Richtung Eingang. Nach dem Schlammbad war nämlich die heiße Quelle, wo wir uns dann entspannen konnten, denn uns war mittlerweile bitterkalt, da es in der Höhle ziemlich kühl war.

Leider mussten wir auch da irgendwann wieder raus und dann ging es wieder mit dem Kanu zurück und mit dem Bus zurück zum Fahrrad. Anschließend bin ich wieder Richtung Hotel geradelt und nach dem Abendessen, bin ich auch schon eingeschlafen.

Sonntag, 10. Oktober 2010

Urlaub Tag 3

Am 3. Tag ging es dann weiter nach Yangshou. Hier fuhren wir mit der Fähre von Guilin nach Yangshou auf dem Li River. Wir starteten um 10:00 am Hafen und waren überrascht, dass wir nicht das einzige Schiff waren. Mit uns machten sich ungefähr 40 andere Schiffe auf den Weg und wir bildeten eine Flotte. Alle fuhren hintereinander, da der Fluss sehr trocken war und sonst die Gefahr bestanden hätte, stecken zu bleiben.

Fahrt-nach-Yangshou

Kaum sind wir los gefahren stürmte ich auch schon an Deck und bin ganz oben auf das Dach des Schiffes gestiegen. Anfangs waren viele oben, doch sie hatten irgendwann genug und wir waren dann noch ca. 15 Leute, die die ganze Zeit oben waren und die Aussicht genossen haben. Darunter ein Professor mit seinem Vater aus Heidelberg, ein Paar gebürtig aus Freiburg, dass dann aber nach Berlin gezogen ist, eine Familie aus Japan, ein älteres Ehepaar um die 60 aus den USA, eine Familie mit 2 Töchtern die aus den USA stammen, aber nach China ausgewandert sind, ein Chinese und ich.

Fahrt-nach-Yangshou-4
Es war echt witzig, da wir immer einen anderen Gesprächspartner hatten und uns untereinander richtig gut verstanden haben. Wir hatten 2 Guides an Bord, die uns alles auf English erklärt haben und es auch perfekt gesprochen haben. Das war sehr angenehm, weil sie mit den Chinesen sich eben auf Mandarin bzw. Kantonesisch unterhalten haben und mit uns auf Englisch.

Während der Fahrt sind wir an vielen tollen Bergen, ufern und Landschaften vorbei gekommen. Die Aussicht war einfach genial und das meist benutzte Wort an Bord war wohl „wunderschön“ bzw. „beautyfull“.

Fischer bei der Arbeit

Um 12:30 gab es Mittagessen wobei man bei den meisten glauben konnten, es wäre das letzte Mal vor dem Weltuntergang. Die haben sich die Teller vollgemacht bis zum umfallen und sich dann gewundert, warum die Küche nit hinterher kommt :-)

Fahrt-nach-Yangshou-2

Wobei das Essen alles sehr frisch war. Sogar so frisch, dass wir die Fische frisch aus dem Fluss bekommen haben. Hierzu sind neben uns die ganze Zeit Fischerboote getuckert und wenn ein Schiff Fisch benötigte hat es gehupt, das Boot ist rangefahren und hat den Fisch gebracht und ist dann wieder weggedüst. So einfach kann es sei einzukaufen.

Um 14:30 kamen wir dann an und hatten eine halbe Stunde Zeit bis unsere Tour in die Dörfer losgeht… alles eigentlich kein Problem, doch in meinem Hotel angekommen meinten sie, sie hätten kein Zimmer mehr frei und haben mich deswegen gestern versucht anzurufen. Dass ich aber schon 3 Wochen im Vorraus gebucht hatte war egal. Nach einem hin und her hab ich meine Sachen abgestellt und gesagt, sie haben jetzt 3 Stunden Zeit um mir ein Zimmer zu suchen und bin zur Tour aufgebrochen.

Angefangen hat es außerhalb auf einem kleinen Ausläufer des Li Rivers. Wir haben eine Bambus-Fahrt gemacht. Also auf einem Floß sind wir den Fluss hinab gefahren und haben es uns gut gehen lassen. Eine Einheimische hat uns dann noch ein Lied vorgesungen während wir auf dem Boot gefahren sind und wir haben uns den Fluss hinabtreiben lassen.

Bambus-Fahrt-auf-dem-Li-River

Fischen mit Komoranen

Unser Guide (links)

Bambus-Fahrt-auf-dem-Li-River2

Danach musste uns der arme Mann, der uns schon Flussabwärts gefahren hatte auch noch den gleichen Weg gegen den Strom wieder hinauf zerren. Dafür hatte er einen 3 Meter langen Bambus-Stock und hat damit dann das Floß nach vorne getrieben.

Danach sind wir in eines der Dörfer gefahren und haben uns dort umgesehen (natürlich dann zu Fuß). Es war komisch, weil die Leute hier so arm waren und nicht einmal Möbel hatten. Sie hatten vielleicht eine Decke oder so etwas wie einen Tisch, aber sonst nichts. Das war schlimm anzusehen, weil man selbst ja auf einem so hohen Niveau jammert… davon Fotos zu machen hab ich mich dann au nit immer getraut, aus Respekt vor den Bewohnern und da sie das auch nicht so sehr mögen, was ja auch verständlich ist. Schließlich will man au nit, das bei einem daheim jemand herum läuft und alles abknipst.

Altes-Dorf-2

Altes-Dorf-3

Altes-Dorf

Danach haben wir noch die Dragon-Bridge begutachtet und Fotos gemacht und sind dann wieder in die Stadt Yangshou gefahren.

Dort angekommen musste nun erst einmal das Problem mit dem Hotel geklärt werden. Als ich reinkam meinte der Rezeptionist (Mark) gleich, dass sie ein Zimmer für mich hätten in einem Schwestern-Hostel. Also bin ich mit dem Manager, der danach 4 zusammen gehörenden Hotels und Hostels, in das andere Hostel gefahren. Auf einem Roller, mit meinem Koffer und meiner Tasche. Es war auch überhaupt nicht eng oder unbequem ;-)

Dort sind wir dann in ein sehr heruntergekommenes Haus herein und ganz oben sollte mein Zimmer sein. Naja, es war eher eine Kammer. Die Matratze lag auf dem Boden, es war nur eine Glühbirne vorhanden, keine Fenster und das Bad war schrecklich: ein Loch im Boden als Klo und keine Dusche. Ich sollte mich in einen großen Wasserkübel setzen und mich wie im Mittelalter baden, wobei es kein warmes Wasser gäbe und dafür auch noch Geld verlangen…
Dann hab ich erst einmal meine Meinung vertreten und nach einigem hin und her, hatten sie komischerweise doch noch ein Zimmer übrig in dem Hotel, in dem ich vorher war. Also alles wieder einpacken, auf den Roller drauf und wieder zurückfahren.

Dann bekam ich endlich mein gewünschtes Zimmer: mit eigenem Bad, normalem Klo, Dusche einem richtigen Bett und mit Fenster. Ich war überglücklich. Mark hat mir dann erzählt, dass das Zimmer von 2 Männern reserviert wurde, sie aber schon vor 6 Stunden hätten einchecken müssen und ich das jetzt haben kann. So also, dachte ich, ist auch mein Zimmer „verschwunden“…

Nach einer kurzen Dusche ging es schnell was essen im Hotel und da kam dann die Überraschung. Ich saß gemütlich da mit meinem Reis, als plötzlich die Tür aufging und 2 Männer hereinkamen. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass es jetzt erst richtig lustig werden würde…
Also fragten sie nach dem Zimmer und der Manager hatte mir nur einen kurzen Blick zugeworfen und ich wusste, dass das die von meinem Zimmer waren. Also haben der Manager (Rossie)und Mark sich dann unterhalten, von wegen dass sie das Zimmer jetzt vergeben hätten und wo sie die beiden sonst hinstecken könnten. Natürlich auf Chinesisch, blöd war nur, dass der eine von beiden perfekt Chinesisch sprach und alles verstand was sie gesagt hatten.

Dann ging erst einmal eine ewige Standpauke los, wie sie nur so etwas tun könnten. Ich bin am Tisch immer kleiner geworden und hab mich an meinem Reis fast verschluckt. Die Männer haben sich dann weiter auf Englisch unterhalten und voll auf den Gast losgeschimpft. Ich hoffte nur, dass Rossie mich nit verpfiff, aber das hat er zum Glück nicht gemacht, sonst wäre ich jetzt schon einen Kopf kürzer.

Dann haben die mein „altes“ Zimmer bekommen und ich denen ihrs. Eigentlich ein fairer Tausch :-D
Nach der ganzen Aufregung bin ich dann au ins Bett gehuscht und hab von dem nächsten Tag geträumt.

Urlaub Tag 2

Am 2. Tag hatte ich den Besuch der Reis Terrassen von Longsheng auf dem Programm. Morgens um kurz nach 8 ging die Fahrt los. Der Bus holte mich direkt vor meinem Hotel ab und wir fuhren 1 Stunde bis wir den Bus wechseln mussten. In der Zwischenzeit hat sich Sarah unser Guide vorgestellt und uns über das Programm informiert, diesmal war alles auf Englisch :-D

Wir sollten uns auf 2 kleinere Busse verteilen, was jedoch ziemlich schwierig war. Um die 20 Gruppen mit jeweils 40 Leuten wollten ebenfalls dort hinauf und es gab leider nicht so viele Busse. So stritten sich die Guides um die Busse und nach 1,5 Stunden hatte Sarah gewonnen und wir bekamen unsere 2 Busse. Mit einem guten Gefühl sind wir jedoch nicht eingestiegen, da die Busfahrer die Busse, die gerade von oben heruntergekommen sind, abgespritzt haben. Eigentlich ja nit schlimm, aber sie haben die Bremsen gekühlt, weil diese zu heiß gelaufen sind. Da freut man sich echt wahnsinnig auf die Busfahrt und hofft, dass der Goldfisch von gestern einem doch noch ein bissl Glück bringt :-D

Dort hab ich auch Daisy und Sunshine kennen gelernt. Die 2 Chinesinnen sind mit ihrem Bruder und dem Freund von Sunshine unterwegs gewesen. Ich hab mich ihnen angeschlossen und wir haben den ganzen Tag zusammen verbracht. Die 4 sind echt süß :-D
Sunshine-und-Daisy

Wir fingen in dem kleinen Dorf Ping An an. Dort leben die Gruppen Miao und Dong, beide sind Minderheiten in China. Die Dong haben ganz spezielle Traditionen: die Frauen dürfen sich ihre Haare nur einmal in ihrem Leben schneiden. Dieser Tag ist genau festgelegt. Es ist der 18. Geburtstag, der Tag an dem sie volljährig werden. Dann bekommen sie ihren Kopf kahl rasiert und dürfen ihre Haare nie wieder schneiden.
Frau-mit-langen-Haaren

Sie tragen auch nur ihre selbst genähte Kleidung. Sie weben die Stoffe selbst und nähen es auch selbst wieder zusammen. Sie leben im Einklang mit der Natur und sind meistens Farmer oder Handwerker. Um sich etwas dazu zuverdienen, dürfen wir an ihrem Alltag teilhaben und sie wollen einem auch ständig Sachen verkaufen, aber sie tun es auf eine liebenswerte Art.

Dort haben sie uns auch eine kleine Aufführung gezeigt:
Sie haben das Leben in ihrem Dorf dargestellt. Wie sie ihren Alltag bestreiten, in dem sie Kühe melken, Reis ernten, Brot backen etc. Sie haben uns auch über die Traditionen mit ihren Haaren aufgeklärt. Das mit dem abrasieren wisst ihr ja schon, aber es geht noch weiter…

1. Bis sie verheiratet sind, müssen sie ihre Haare unter einem Tuch verstecken, da nur ihr Ehemann sie ohne Tuch sehen darf und das auch nur nach der Hochzeit.

2. Wenn sie verheiratet sind, dürfen sie ihr Tuch abnehmen, aber müssen ihre Haare um den Kopf wickeln.

3. Wenn sie verheiratet sind und ein Kind haben, dürfen sie ihre Haare offen tragen, müssen es um den Kopf wickeln und über der Stirn müssen sie mit ihren Haaren einen Knubbel formen, ähnlich einem Dutt. So kann man immer den Status einer Frau ablesen.

Dort waren viele ältere Frauen und sie haben für uns auch ihre Haare geöffnet. Die waren ca. 2-3 Meter lang, je nach Alter der Frau. Diese werden auch nur mit zerstoßenem Reis und Wasser gewaschen, was nicht so ein angenehmer Duft ist :-D

Während dem Theater wurde auch eine Hochzeit von 4 Dong-Mädels gezeigt. Dafür suchten sie sich 4 Männer aus dem Publikum aus und einer war natürlich Daisy´s Bruder. Wir haben gegrölt :-)

Hochzeit

Dafür bekommen die Frauen ein schwarzes Tuch über den Kopf. Die Männer mussten sich schnell eine Tracht überziehen. Dann musste erst einmal jeder Mann seine Frau wiederfinden und dann wurde ein Gedicht aufgesagt und das Tuch wurde entfernt. Sie mussten dann füreinander singen. Die Männer für die Frauen und die Frauen für die Männer. Nachdem die Männer fertig waren, wurde ihnen von allen Seiten in den Allerwertesten gekniffen.

Dann mussten alle im Kreis tanzen. Immer abwechselnd ein Mann und eine Frau. Außen standen die bereits verheirateten Frauen und haben den Männern bei jeder Drehung in den Allerwertesten gekniffen (keine Ahnung was das für einen Sinn hatte)…

Dann wurden sie vermählt und die Mädels bekamen zum ersten Mal die Haare gesteckt.

Danach mussten wir alle beim herausgehen Reisschnaps trinken und uns haben sie dann auch gekniffen. Echt komische Tradition aber ihnen hat es gefallen :-D

Dann ging es weiter zu den Reisterassen. Dort habe ich dann auch noch 2 Spanier kennen gelernt. Sie waren seit 5 Jahren verheiratet und sehr nett. Sie hieß glaub ich Julia und seinen Namen weiß ich nimma *schäm* also nenne ich ihn hier jetzt einfach Pablo.

Wir haben dann den Rest des Tages zusammen verbracht. Zusammen gegessen, rumgealbert und natürlich sind wir zusammen auf den Gipfel gestiegen.

Unser Restaurant war echt toll, weil dort gab es nur einheimisches Essen. Ich hab mir dann „Bamboo-Rice“ bestellt, hatte aber keine Ahnung was da auf mich zu kam. Erst als mir der kellner dann das Essen brachte hab ich gewusst, weil das so heißt…

Der Reis wird hier mit Gemüse und noch so klebrigem Zeug in einem Bambus-Rohr über dem Feuer geräuchert. Man bekommt dann das 1 Meter lange Rohr auf den Tisch gestellt (Dicke ungefähr 10 cm) und dann schlägt er den Bambus mit einem Hammer auf, und man hat dann schließlich 2 Hälften aus denen man dann den reis puhlen kann. Das war echt fein, obwohl es anfangs komisch aussah.

Pablo hat sich Hühnchen bestellt, was anscheinend auch genießbar war, aber da es nur Hühnchen mit Erdnüssen war und er mit den Stäbchen noch nit so flink war, mussten wir lange warten bis er endlich fertig war. Julia hat sich geweigert dort was zu bestellen und sich mit ihren Chips vergnügt.

Dann sind wir nach weiteren 45 Minuten bergaufstieg endlich oben angekommen.

Reisterrassen
Der Blick war atemberaubend. Die Reisfelder haben diese gelbe Farbe angenommen, was bedeutet dass der Reis reif zum ernten ist. Die Regierung bezahlt den Reis-Bauern jedoch viel Geld, damit sie diesen später ernten um die Touristen so lange wie möglich bei Stange zu halten, weil wenn der Reis erst einmal weg ist, kommt auch fast kein Tourist mehr hoch. Die Bilder könnt ihr ja auch gleich dazu anschauen, hab jedoch nur eine kleine Auswahl hochgeladen…

Blick-von-ganz-oben
Danach ging es wieder schnurrstracks zum Bus und wir kamen abends um 21:00 im Hotel an.

Dann haben wir uns kurz frisch gemacht, umgezogen und ich hab mich mit Sunshine, Daisy und den Jungs zum Abendessen verabredet. Danach sind wir noch einmal über den Night Market geschländert und todmüde ins Bett gefallen :-D

Freitag, 8. Oktober 2010

Urlaub Tag 1

So, nun habt ihr aber lange auf Neuigkeiten warten müssen… Sorry, aber hier in China war Nationalfeiertag und alle hatten eine Woche frei. Da ich jetzt zu den Chinesen dazu gezählt werde, hatte ich natürlich auch eine Woche frei und die Zeit genutzt, um mir China anzusehen, zumindest einen Teil ;-)

Meine Reise startete am 2. Oktober am Flughafen in Guangzhou, wo ich mit dem Flieger nach Guilin gedüst bin. Der Flug dauerte eine Stunde und ging sehr schnell, wenn man sich die Zeit mit schlafen vertreibt.

Angekommen in Guilin, hab ich mich auf die Suche nach meinem Hotel gemacht, eher mein Taxifahrer, der mich dann direkt vor dem Hotel raus gelassen hat. Mein Hotel hatte 3 Sterne und war sehr sauber. Dann Sachen schnell abladen und los geht’s.

Eigentlich hatte ich ja nit so wirklich einen Plan, was ich mir so alles anschauen wollte und bin einfach so losgefahren. Man kann das ja spontan machen und das anschauen, auf das man gerade Lust hat. Also bin ich zu dem Tour-Desk gegangen, wo man sich Touren in Guilin buchen lassen kann. Die Mädels waren dort so lieb und so hab ich innerhalb von 30 Minuten meine ganzen 2 Tage vollgebucht und mir ein Programm erstellt.

Der erste Punkt startete auch schon gleich und ich hab mir den Solitary Peak angeschaut und eine Tropfsteinhöhle. Das war sehr toll, da ich meinen eigenen Fahrer hatte, der mich von einem Punkt zum anderen gefahren hat und mich auch wieder abgeholt hatte. Also keine Suche nach dem richtigen Weg oder so :-D

Der Solitary Peak ist ein großer Berg in der Innenstadt von Guilin mit einem riesigen Park. Der Berg und der Park gehören zu dem Schloss des JingJang, das zu Hause der Prinzen aus der Ming Dynastie. Viele Prinzen haben hier gewohnt, bevor sie Könige wurden. So kann man dort viel über die Chinesische Geschichte lernen, da man in dem Park viele Höhlen hat und Museen, die die Geschichte erzählen. So gibt es auch für jedes Jahr in dem man geboren ist einen Gott. Die Chinesen besorgen sich ein gelbes oder blaues Bändchen aus Seide, beten ihre Gebete und binden das Bändchen an einer Schnur fest, die unter oder neben dem Bild des Gottes angebracht ist. Manche verstecken auch Geld darin, um ja von ihrem Gott begnadet zu werden.

In dem Park ist auch ein wunderschöner See, über den kleine Brücken führen.
Solitary-Beauty-Peak
Doch die Hauptattraktion ist der Berg. Man kann auf die Spitze hinauf gehen und von oben hat man einen wunderschönen Ausblick auf die Stadt. Der Aufstieg war alles andere als leicht. 396 Stufen musste man besteigen, um endlich an der Spitze zu sein. Hier ist es vielleicht gut anzumerken, dass es keine normalen Stufen waren. Die Stufen hatten einen Abstand von 10-30cm, je nach Lust und Laune des Erbauers und es war drückend heiß.
Aussicht-vom-Solitary-Beauty-Peak

Oben war ein kleiner Tempel, indem die Chinesen ihren Göttern danken können. Eigentlich ist dort ja fotografier Verbot, aber ich hab es trotzdem geschafft ein Foto zu machen ;-)

Runter ging es dann viel einfacher und es war witzig anzusehen, dass ich nicht die einige war, die mit den Stufen zu kämpfen hatte. Die Männer mussten ihre Frauen schieben und die Kinder wurden Huckepack genommen, was das Tempo natürlich nicht gerade voran trieb :-D

Danach ging es weiter zu der Tropfsteinhöhle. Sie heißt „Reed Flute Cave“, benannt nach dem Schilfrohr (engl. Reed), das vor der Höhle wächst. Es war sehr anstrengend erst einmal hinein zu kommen, da viele Leute angestanden sind und alle gleichzeitig rein wollten. Dort hab ich dann auch Mei und ihre Familie kennen gelernt. Sie ist Chinesin und mit ihrem Vater, ihrer Freundin und ihrem Bruder unterwegs gewesen. Also haben wir uns zusammen geschlossen und haben uns die Höhle zusammen angeschaut. Das war teils sehr witzig, da sie nur gebrochen Englisch sprach und ich nur wenig Chinesisch, aber es hat geklappt :-D

Die Stalagtiten und Stalagmiten wurden sehr schön von den Lichtern beleuchtet und man traute manchmal kaum zu atmen. Der Guide sprach leider alles nur auf Chinesisch, aber es hörte ihr jedoch kaum einer zu. Alle waren zu beschäftigt damit Fotos zu machen und die verschiebenen Lichter zu bewundern.


Zum Schluss kam ein großer See. So wie ich das verstanden habe, kann man einen Goldfisch darin schwimmen lassen, was einem ganz viel Glück bringen soll. Da man ja nie zu viel Glück haben kann, hab ich auch einen Goldfisch schwimmen lassen. Mei auch und bei der Gelegenheit haben wir auch ein Foto zusammen machen lassen.

Draußen wartete auch schon mein Fahrer und brachte mich zurück ins Hotel.

Vor dem Hotel gab es typische Reisnudeln zu kaufen, also Nudeln aus Reis mit Gemüse und Fleisch und verschiedenen Gewürzen. Die sind sehr berühmt in Guilin und die musste ich natürlich probieren. Sie waren sehr scharf, doch haben echt super gescheckt.

Danach ging es auf den Night Market. Dieser beginnt um 19:00 und befindet sich mitten in der Innenstadt. Man kann ihn eigentlich nicht verfehlen, da man ihn schon von weitem sieht:

Der Night Market besteht aus unzähligen Ständen, die alle rote Dächer haben. Hier reiht sich ein Stand an den anderen, ähnlich wie bei einem Jahrmarkt in Deutschland und man kann allerlei Souvenirs und Geschenke erwerben, aber auch Essen, Getränke, Klamotten, Taschen, Schmuck... Ich habe von einem Ende zum anderen ca. 2,5 Stunden gebraucht und bin zügig durchgelaufen, nur um einmal die Ausmaße zu verdeutlichen :-D
Night-Market

Danach ging es ab ins Bett, um für den nächsten Tag fit zu sein ;-)

Freitag, 1. Oktober 2010

Pearl River Cruise

Freitagabend stand ein Pearl-River-Cruise auf dem Programm. Nach dem wir von der Arbeit nach Hause über 2 Stunden im Stau gestanden sind, hab ich mich mit Jasmin getroffen und wir haben ein Taxi zum Hafen genommen.
Dort angekommen stand auch schön eine nette, kleine Frau bereit, die uns erwartete. Denn der Hafen ist riesig und alle paar Meter gibt es einen Bootssteg. So hat der Taxifahrer mit ihr telefoniert, bis wir vor ihr gestanden sind. Sie hat uns auch zu unserem Schiff gebracht.
Eigentlich hätte ich nicht mit so einem Riesenteil gerechnet, aber es war wunderschön. 3 Ebenen und wir saßen ganz oben, vorne unterm Sternenhimmel. Um das ganze Schiff herum haben sie eine rote Lichterkette gespannt (wie der aus dem IKEA) und wir haben so schön geleuchtet. Tee und Wassermelone gab es von einer sehr schlechtgelaunten Bedienung gratis. Vielleicht war sie auch einfach nur Seekrank oder ihr Freund hat sie sitzen lassen, wer weiß ;-)
Dann sind wir eine kleine Schleife von einer halben Stunde auf dem See gefahren und haben nochmals angelegt, um noch mehr Leute auf das Boot zu laden. Mittlerweile hatten sich alle unteren Decks bei uns oben eingefunden und es wurde kuschelig warm.
Alle haben Bilder geschossen und gestaunt. Von allen Ecken und Enden hast ein „Ahhhhhhhhhh, Ohhhhhhhhh…“ gehört und das von Chinesen, die auch hier wohnen. So kamen wir uns wenigstens nit alleine vor :-)

Auf-dem-Pearlriver

Aufmerksamkeit haben wir auch schnell auf uns gezogen und schon kamen die ersten und wollten Fotos mit mir machen. Fand das ein bissl komisch, weil die mich ja gar nit kannten, aber nun ja. Jetzt haben sie mich in ihrem Fotoalbum verewigt *hihi* sonst sind es ja immer wir, die die Chinesen fotografieren.
Dann ging´s in die andere Richtung und waren nochmal eine gute Stunde unterwegs. Da es schon um 8 dunkel wurde, haben sich die Lichter im Wasser reflektiert und alles hat schön geschimmert und gefunkelt. Selbst unser Haus hat man gesehen, jedoch nur ganz klein.
Der Anblick war einfach atemberaubend und ich hoffe ich konnte einen winzigen Moment mit meiner Kamera einfangen…

Auf-dem-Fluss

Auf dem Fluss sind wir übrigens noch zig anderen Schiffen begegnet. Alle hatten eine andere Kette drum. Eines war blau, gelb, grün… denke es waren alle Farben vertreten, aber unseres war das Schönste :-D

Unser-Schiff

Donnerstag, 16. September 2010

Hongkong 1

So, nun zu unserem Wochenende in Hongkong:
Am Freitagabend hab ich noch schnell die Zugfahrkarten gekauft. Glücklicherweise musste mein Arbeitskollege auch zum Schalter und hat mich hingebracht. Das war super, da ich mich sonst zu Tode gesucht hätte…

Samstagmorgen um 9 Uhr ging´s los. Ausreise ging sehr schnell und der Zug war sehr komfortabel. Die Sitze waren riesig und wir hatten viel Platz für unsere Beine :-)
Von der Fahrt hab ich nit so viel mitbekommen, da ich die meiste Zeit geschlafen habe. Wie es die Chinesen eben immer und überall tun. Aber es ging auch nur 2 Stunden.

Angekommen am Bahnhof, mussten wir erst einmal durch die Passkontrolle und haben unsere Koffer am Bahnhof abgegeben, da wir in unser Hostel erst ab 14:00 einchecken konnten. Da sich nun unser Magen lautstark zu Wort gemeldet hatte, musste dieser erst ein Mal gefüllt werden. Dies wurde im bahnhof in einem Schnellrestaurant erledigt. Da kaufst nen Bon und die machen dir dein Essen sofort. Dann weiß man au dass es frisch ist ;-)

Als wir uns hingesetzt hatten, war ein Schild an der Wand angebracht auf dem Stand man solle keine Vögel füttern. Erst hab ich gelacht, denn wo sollen denn in einem geschlossenen Raum Vögel her kommen. Nun ja, die Antwort kam dann doch sehr bald. Erst wurde wild gezwitschert und dann sind sie auch schon um die Tische herum geflogen. Da bei den Japanern und Chinesen hier immer der ganze Boden voll gekleckert ist wenn sie essen, finden die Piepmätze auch reichlich zu futtern. Also gab es doch Vögel :-D

Mit einem Tagesticket für die Metro bewaffnet machten wir uns auf den Weg in die Innenstadt. Einen so richtigen Plan wo wir hin wollten hatten wir zwar, diesen haben wir dann aber sehr bald verworfen. Wir sind einfach irgendwo an einer Metrostation ausgestiegen und haben geschaut wo wir denn nun hinkommen. Das Ganze wurde durch den dauernden Regen noch ein bisschen verschärft. Wir hatten zwar Regenschirme, doch die helfen nur den Oberkörper trocken zu halten. Die Füße sind dann trotzdem nass :-(

Nun sind wir also ausgestiegen und sind gleich auf einem Markt gelandet. Welcher das von denen war hab ich echt keine Ahnung mehr, da es hier für jedes Thema einen eigenen Markt gibt: einen Goldfischmarkt, einen Ladies Market, einen Sports Market, einen Flower Market…
Der typische Markt mit allerlei Schnickschnack
Wir haben eigentlich alle besucht. Hier sind ganz viele Stände nebeneinander angeordnet wie auf einem Jahrmarkt, nur dass die hier das ganze jahr über stehen. Die Stände haben eine Grö0e von ungefähr 25m². dann kommt das Einkaufsprozedere, welches mir besonders viel Spass gemacht hat:

1. Du siehst etwas was dir gefällt

2. Je nach dem was es ist überlegst du dir was das sein könnte, bzw. für was man das benutzt. Falls man das Teil kennt, springt man direkt zu 3.

3. Du überlegst ob du das Teil brauchen könntest. Falls du diese Frage mit Ja beantworten kannst, gehst du in den Stand hinein, falls nicht gehst du trotzdem hinein, weil man weiß ja nie für was man das verwenden kann…

4. Nun wird sofort ein Verkäufer auf dich zukommen und versuchen herauszufinden, welche Sprache du sprichst. Um ihn ein bisschen zu verwirren sagst du erst einmal nix und schaust ihn wie ein Pferd an. Ignorieren, wie ein Pferd anschauen. Dies tust du so lange wie es dir gefällt, oder der Verkäufer ganz verunsichert ist.

5. Dann nimmst du verschiedene Teile in die Hand und schaust sie an, stellst sie wieder hin und nimmst ein anderes. Der Verkäufer weiß nun noch immer nicht welche Sprache du sprichst und sagt die Preise auf Englisch, Chinesisch, japanisch und Koreanisch an, je nachdem was er so alles kann.

6. Also nimm jetzt das Stück in die Hand, welches du ja schon von Anfang an haben wolltest und frägst auf Englisch nach dem Preiss. Der Verkäufer ist nun so überrascht und überglücklich, dass er dir einen immens hohen Preis angibt.

7. Frage mehrmals nach dem Preis, ob du ihn auch wirklich richtig verstanden hast. Nun wird er ein wenig runter gehen, aber gerade mal ein paar Cent. Dann fängst du an zu lachen und zeigst auf das Teil.

8. Er wird dir nun alles aufzählen, was an dem Ding so toll ist und welchen Preis er „wirklich“ bezahlt hat. Wenn er schlau ist macht er noch zig Bemerkungen wie hübsch du bist etc. viele fühlen sich dann geschmeichelt und kaufen, aber nicht du!

9. Nun mache Anstalten zu gehen. Dazu reicht es sich umzudrehen und einen Schritt zu tun. Schon wird er dich am Ärmel packen und den Preis halbieren. (Ein Unerfahrener wird nun dem Preis zustimmen und kaufen. So freut er sich, dass er so wenig bezahlt hat und der Händler freut sich, dass er immer noch ein Vielfaches des Originalpreises erzielt hat. Ein erfahrener Käufer weiß dass da noch was geht…)

10. Jetzt frägt er dich nach deinem Preis. Den wirklichen gibst du natürlich nit an, sondern einen viel zu niedrigen. Nun wird der Händler lachen und auf seine Ware zeigen.

11. Jetzt einfach den Händler scharf anschauen, wenn eine Freundin oder ein Freund dabei ist etwas zu dem auf Deutsch sagen (das kann auch etwas ganz doofes sein, er versteht es ja eh nit ) und wirklich aus dem Stand gehen. Hier ist es am Besten, wenn der Nachbarstand die gleichen Sachen hat und man die bei dem anschaut.

12. Nun ist es geschafft: der Händler wird hinter dir herrennen und dir deinen Preis bestätigen. Du stimmst zu und hast für den Anfangspreis nicht nur ein Teil bekommen, sondern gleich den Preis für 5-6 Stück. So schwer ist es doch gar nit, oder?

Daran gewöhnst du dich schnell und machst echte Schnäppchen. Zudem gibt es auf den Märkten dort so viele tolle Sachen, dass man einfach alles mitnehmen könnte. Naja, so sah dann mein Trolley am Schluss auch aus 

Freitag, 10. September 2010

Busfahrt mit Hindernissen

So, nun ein kleines Abenteuer aus meiner täglichen Fahrt zur Arbeit… ‎

Heute Morgen sind wir wie immer in den Bus eingestiegen. Nicht ahnend, was auf uns zu ‎kommen wird. Ich hab mir mein Frühstück wie immer geholt und allen einen guten Morgen ‎gewünscht. Der Busfahrer ignoriert mich als, also mache ich mit ihm das Gleiche, nicht dass ‎mir das was ausmachen würde…‎

Nachdem ich mein Frühstück verspeist hatte, gönnte ich mir noch eine Mütze Schlaf, wie immer ‎eben. Da wir alle sehr spät ins Bett gehen und ich meistens nur 5 Stunden schlafe, tut das sehr gut ‎un man gewöhnt sich sehr dran. Wenn ich mal nit schlafen kann, weil Seekuen mich volllabert, dann ‎bin ich auch den ganzen Tag k.o.‎

Plötzlich wurde wild gehupt. Nichts Neues eigentlich. Doch der Bus hat voll gewackelt und ist ‎auch ein bisschen ins Schleudern gekommen. Mensch dachte ich, muss das denn jetzt sein. ‎Ich wieder Augen zu und weiter gedöst. ‎

Ein paar Minuten später wieder wildes Gehupe und diesmal mit rasantem Fahrstil gepaart… ‎dachte schon die Hupe wäre kaputt, weils gar nimma aufgehört hatte. Dann hielt der Bus auf ‎einmal an. Ich hatte mich gewundert und meine Augen aufgeschlagen. Unser Fahrer sprang ‎aus dem Wagen. Ich dachte schon jetzt hats geknallt oder etwas Schlimmes ist passiert. Man ‎weiß hier ja nie, gell! ‎

Ein anderer Bus hielt auch an. Mit der Zeit hab ich auch rausbekommen wieso: Der andere ‎Bus hatte unseren ein bisschen gestreift und einen kleinen Kratzer in den Seitenspiegel ‎gefahren. Anfangs war noch alles friedlich und sie haben sich ein bisschen angezickt. Da ‎alles auf Chinesisch war, hab ich leider nit so viel verstanden und eher auf die Körpersprache ‎geachtet. Die ist ja immer gleich und leicht verständlich ‎

Unser Fahrer war voll aufgebracht und fuchtelte mit den Händen in der Luft rum. Der andere nam´s ‎eher locker und hat ihn ein bisschen vorgeführt. Er hatte ihn auch ausgelacht, warum er denn jetzt ‎so ein riesen Fass aufmacht. Soweit hatte ich das schon verstanden
Dann hielt auf einmal ein schwarzer BMW, mit ner Vollbremsung. Der Mann stieg aus und ‎mischte sich da voll ein. Keine Ahnung was der nun dabei wollte. Das hab ich nun nit ‎verstanden. Der hat unseren Fahrer voll angeschrien und ist völlig ausgeflippt. Seine Frau hat ‎ihn dann zurück gehalten. Ab da ging dann alles sehr schnell. Die Gemüter erhitzen sich, so ‎auch die Lautstärke und das Gefuchtel mit den Händen. Vergleichbar mit den Affen, die sich ‎um eine Banane streiten. Männer eben… ‎

In dieser Zeit versuchten die Insassen des anderen Busses ihren Fahrer zu beruhigen und wir ‎unseren. Zumindest die Männer, da wir Frauen uns nit aus dem Bus raus getraut hatten, ‎was im Nachhinein wohl ganz klug gewesen ist… ‎
Plötzlich stürmte unser Fahrer in den Bus und kruschtelte am Sitz herum. Alle dachten er ruft ‎jetzt die Polizei und sucht nur sein Handy. Ja das hatte er auch geholt, aber nicht nur das… er ‎zog einen großen Schraubschlüssel von 30cm unter seinem Sitz hervor und ist auf den ‎anderen Busfahrer losgegangen. Auf einmal ging alles ganz schnell.

Unsere Männer ‎stürmten alle auf ihn los und versuchten ihm das Werkzeug aus der Hand zu reißen. Der ‎andere Fahrer hob eine große Eisenstange auf, die da auf dem Boden lag. Leider war an der ‎Straße wo wir hielten (es war natürlich mittendrin) eine Baustelle und überall lagen Steine ‎und Geröll herum. Die Kollegen aus dem anderen Bus stellten sich hinter ihren Fahrer und ‎nahmen jeweils riesige Steine in die Hand, eben alles was sie gerade in Reichweite hatten, ‎um sich gegebenenfalls zu verteidigen. Alle haben aufeinander eingeschrien und jeder ‎wollte der Stärkere sein. Wenn sich da mal 30 Männer ankeifen ist das schon nimma so ‎lustig. ‎

Mir ist das Herz in die Kniekehlen gerutscht. Ich dachte schon, jetzt werden wir alle ‎erschlagen und aus wars mit dem Traum von China. Man weiß ja nie, wie so was vor sich ‎geht, zumal man ja kein Wort verseht was die sagen und die anderen mit zuschauen ‎beschäftigt waren, als dass sie es uns übersetzt hätten. Eigentlich will ich auch gar nit wissen, ‎was die gesagt haben. War bestimmt nit so berauschend und tiefgründig…‎

Die Situation war echt brenzlig. Wir hatten unseren Fahrer nun beruhigt, nun fing der andere ‎wieder an. Er ging auf unseren los und ich wusste gar nimma, wer jetzt zu unserem Bus ‎gehört und wer nit. Ein heilloses Durcheinander… ‎

Um alles zu dokumentieren, da wir ja nit wussten wie alles hier ausgehen würde, hat meine ‎Kollegin Bilder von dem Ganzen geschossen. Hatte meine Kamera au dabei, aber da ich eh ‎so auffällig hier bin, hab ich mich nit getraut, man weiß ja nie was denen als nächstes in den ‎Kopf kommt… ‎

Nach einer gefühlten Ewigkeit haben wir es geschafft alle wieder in den Bus zu bekommen, ‎einschließlich unserem Fahrer. Der andere Bus hat es unserem gleich getan. Vorher hat der ‎andere Busfahrer jedoch unserem 100 RMB (~ 12€) vor die Füße geworfen, wohl für die ‎Reparatur. Dann sind beide Busse weiter gefahren. Bis wir im Geschäft waren, hat keiner ‎auch nur einen Pieps von sich gegeben.

Alle waren mucksmäuschenstill und hatten wohl ‎Angst, dass unser Fahrer wieder austickt. Der hatte die ganze Zeit vor sich hin gemurmelt ‎und da ist man mal wieder froh, dass man doch noch nit so gut Chinesisch spricht ‎
Und das alles nur wegen einem kleinen Kratzer, wobei ich ihn ja nit selbst gesehen habe. Als wir an ‎der Firma waren wollte ich eigentlich noch einmal schauen, was denn nun kaputt war, aber da er ‎noch den Schraubschlüssel neben sich liegen hatte, hab ich es dann doch lieber sein lassen. Sicher ‎ist sicher!‎

Lisa meinte beim Mittagessen dann auch, dass er wohl öfters so ausrasten würde. Er wäre am ‎Bahnhof auch einmal auf einen losgegangen und sie hätten sich dann miteinander geprügelt. In ‎Deutschland wäre er bestimmt seinen Job los, oder hätte zumindest ein Gespräch mit dem Chef. ‎Denke aber nit, dass hier die gleichen Regeln gelten. China eben...

Wochenende vom 4.9.2010

Am Samstag waren Jasmin und ich Sushi essen. Es war ganz lecker und wie der Zufall es so will, sind ‎wir erst hingekommen, als es alle Gerichte zum halben Preis gab. Das ist ab 20:00 Uhr so der Fall ‎gewesen. Echt toll :-D

Unser Abend hat begonnen

Danach haben wir uns mit Crystal an der Metrostation getroffen. Das ist eine Arbeitskollegin ‎von Jasmin und total nett. Sie kann auch sehrt gut Englisch und macht jeden Spass mit. ‎

Anschließend sind wir in die „Wunderbar“ gegangen. Das ist ein deutsches Restaurant, ‎welches von einem Australier-Chinesen in Guangzhou eröffnet wurde. Der lebte aber nie in ‎Deutschland, sondern hat in Kanada in einem deutschen Dorf gewohnt. Das erklärt natürlich ‎auch, warum es „Züppe“ zum Essen gibt und auch kein Radler auf der Getränkekarte steht. ‎Auch eine neue Erfahrung war es Schweinshaxen mit Reis zu sehen…‎

Ja, so sah die Speisekarte aus...
<br />
Hmmm... Es gibt Züppe :-)

So ging der Abend in der Wunderbar weiter...

Nach dem aufwärmen sind wir mir Crystal ins „New Era“ gefahren. ‎
‎ ‎
Das ist eine ganz angesagte Disco, wo auch viele Ausländer sein sollen. Nein ich gehe nicht ‎wegen den Ausländern hin, aber die Chinesen sind meistens nit so die Partymäuse… Die ‎sitzen meistens in ner Kneipe, trinken ihr Bier und gehen heim. Wenn du aber viele ‎Ausländer in der Disco hast, geht’s dort richtig ab und alle tanzen… ‎
Disco hast, geht’s dort richtig ab und alle tanzen… ‎

Naja, so war es dann auch. Es waren 40% Ausländer da, wobei die meisten Spanier oder ‎Inder gewesen sind. Es war gerammelt voll. Immerhin konnte man dann nit umfliegen ‎
Haben uns an der Bar einen Long-Island-Icetea geholt und sind ab auf die Tanzfläche. Das war so ‎witzig, weil ca. 90% aller Männer schwul waren und sie voll abgegangen sind. Die waren so süß und ‎knuffig. Schnell hatten wir Anschluss gefunden und haben das Haus gerockt.

Die Musik war eigentlich so wie bei uns im OM oder Nachtwerk. Nur das sehr viel Sarah Connor kam, ‎weil sie hier so angesagt ist. Hat sogar jede Woche ihre eigene Sendung, wo nur über sie berichtet ‎wird… Es ist auch eine Band aufgetreten. 2 Männer und eine Frau. Die Frau konnte nur Lady Gaga ‎singen und der eine nur Spanische Lieder. Aber es hat riesen Spass gemacht. Die Leute sind dann zu ‎denen auf die Bühne gestiegen und haben mitgesungen oder getanzt. Hab das noch nie so erlebt
Mit dem einen von der Band haben wir auch noch ein paar Kurze getrunken. Er hat uns dann einem ‎Chinesen vorgestellt, der anscheinend voll auf Ausländer steht. Naja, wir haben den dann den ‎ganzen Abend bezahlen lassen und haben uns um 2 morgens verdrückt.

leider hat die Disco schon um 2 zu gemacht, aber das hat echt gereicht
Alles in allem war es ein sehr gelungener Abend und wir hatten viel Spass! ‎

Umzug in die neue Wohnung

So, denke jetzt hat jeder mitbekommen, dass ich in die neue Wohnung gezogen bin…‎

Das war ein Act. Hab am Mittwoch schon angefangen die erste Fuhre zu packen, da ich am ‎Donnerstag zu Jenny in meine neue Wohnung kommen musste, um den Schlüssel von ihr zu ‎bekommen, da sie ja nach Belgien zieht. Wenn ich eh hin muss, dachte ich nehm ich einfach schon ‎einmal was mit. Hab dann meinen großen roten Koffer vollgeladen, meinen kleinen ‎Handgepäckkoffer und noch 2 Tüten. Mit der Metro wie ich das eigentlich geplant hatte, hätte ich ‎es nit transportieren können, da ich schon fix und fertig war, als ich aus dem Apartmentkomplex ‎auf die Straße gelaufen bin. Hab dann das Taxi genommen und mich vor die Haustüre fahren lassen.

Mein-Haus

Hab die Wohnung ja noch nie vorher gesehen und es war gigantisch. Alleine schon der Hof ‎bzw. Park und der große Swimmingpool. Überall sind griechische Säulen aufgestellt mit ‎indirekter Beleuchtung. Als mich der Securitymann endlich rein gelassen hat, gings in die ‎Wohnung.

Innenhof

Mein-Eingang-zur-Wohnung

Überall war ein Durcheinander, da Jenny ja im Aufbruch war. Das wichtigste hat sie mir ‎noch erklärt und weg war sie. Ich in der neuen Wohnung alleine und konnte mein Glück ‎kaum fassen. Hab zuerst die Koffer ausgeräumt und diese dann diesmal mit der Metro ‎heimgefahren, da ich noch eine Nacht in der alten Wohnung schlafen wollte. Dann hab ich ‎am Freitag die zweite Fuhre hingefahren und das wars dann. ‎

Erst einmal alles einräumen und putzen und wieder umräumen, die Frauen unter uns kennen das ‎ja
Hab jetzt eine 3-Zimmerwohnung, bestehend aus einem Schlafzimmer, einer Küche





, einem Büro, ‎einem Wohn- und Esszimmer






, einem Bad





und zwei Balkonen. Insgesamt um die 70m². alle Möbel ‎sind von IKEA und total schick. Der Fernseh ist so riesig, dass ich einen total doofen Winkel habe, ‎wenn ich flach auf der Couch liege und dann nix mehr sehe. Also nimma rumlümmeln und so...

Und ich hab einen Backofen, was nit zur Grundausstattung in China gehört.

Nachdem am Sonntag dann der Klimaanlagenmann meine Klimaanlagen repariert hatte (ich hab 3 ‎Stück), durfte ich 1,5 Stunden lang die Wohnung putzen, da er schön den ganzen Dreck in der ‎Wohnung verteilt hatte. Genau in diesem Moment kam dann meine Hausmeisterin und fragte, ob ‎ich nicht eine Putzhilfe in meiner Wohnung bräuchte. Einen Gedanken war es Wert, aber es bringt ‎dir auch nix, wenn du dann nochmal alles nachputzen musst, weil die hier einen anderen Standard ‎haben. Zudem kann man das Geld für besseres verwenden.

Nun ist die Wohnung blitz blank und wartet auf ein bisschen Deko. Werde mal schauen, wann ich ‎die Frau treffe, wo so Wandsticker verkauft.
Aber sie ist auch so gemütlich, ich hätte Platz für 2, gell ‎Schatz...

Massage mit Jasmin

Am Sonntag haben wir es uns gut gehen lassen…. Jasmin und ich sind in einen ‎Massagetempel gegangen. Von außen sah das ganze ganz ehrlich ein bisschen schmuddelig ‎aus. Aber meistens täuscht das Äußere ja und innen sieht es super aus. So war es dann auch: ‎alles war schön sauber und ordentlich. ‎

Jasmin war zum Glück schon ein paar Mal da und hat für uns beide bestellt. Das sah dann so ‎aus: sie wusste den Preis und zeigte einfach auf die entsprechende Stelle auf der Preisliste.

Dann hat uns eine Dame im Qipao in unser Separé gebracht. Ihr müsst es euch so vorstellen: es ist ‎ein einziger großer Raum, der durch Holzwände mit undurchschaubarem Glas oberhalb abgetrennt ‎ist. In jedem Separé sind 3 Massagesessel, wo man auch zusammen sich massieren lassen kann. ‎Darüber war ich auch sehr froh, da man ja nie weiß was alles so passieren kann
Zuerst wurde uns wie immer Tee gebracht und auch Obst. Dann mussten wir unsere Füße jeweils ‎in einen Bottich mit heißem Wasser stellen. Und es war wirklich heiß, hab da schon eine Weile ‎gebraucht, bis ich sie dann einfach reingestellt hatte und mir so lange auf die Zähne gebissen habe, ‎bis der Schmerz nach lies.

Dann kam die Masseuse von hinten und hat angefangen mit den Schultern. Anfangs tat das ‎immer saumäßig weh, aber man gewöhnt sich an den Schmerz und je länger sie es machen, ‎desto besser fühlt es sich an. ‎

Dann ging es einmal den Rücken runter. Wusste gar nicht wie viele Wirbel man da hat. ‎Danach auf jeden Fall schon ‎
Weiter gings mit dem Nacken. Da kam dann echt der Clou: sie hat da so auf eine Stelle ‎gedrückt, dass mir die Arme und Beine kurz taub geworden sind. War das komisch… da ‎könnt ihr mal sehen, wie stark das zum Teil war… ‎
Dann musste man sich umsetzen und es kamen die Hände und Arme dran. Unsere ‎Masseusen waren ja eigentlich recht nett. Sie haben zumindest vorne rum voll lieb gemacht, ‎aber hinten rum kams dann raus. Die haben nur gelästert und dann aber unschuldig ‎gemacht. Zum Glück kennen wir ja dieses Verhalten aus Deutschland schon von manch ‎anderen.

Hauptsache sie haben weiter massiert *hihi* ‎
Die Finger haben sie auch so schnalzen lassen, dass man gemeint hat, dass sie einem alle ‎Finger brechen. Hab auch echt überlegt, ob ich am Montag zur Arbeit kommen kann, wenn ‎die mir alles bricht. Kann man mit Gips am PC schreiben? Aber die Aufregung war umsonst ‎
alle Finger sind noch dran! ‎

Die Füße haben sie uns zum Schluss auch noch massiert. Dafür haben sie sie abgetrocknet ‎und mit Vaseline eingeschmiert. Die wurde gleich warm und ab ging die Massage. ‎Manchmal wars ein bissl kitzlig, manchmal tat es auch weh, aber es hat Wunder gewirkt… ‎alleine die Fußmassage ging eine halbe Stunde. ‎

Nach 1,5 Stunden war alles fertig. Wir haben bezahlt und sind nach Hause geschwebt. Für 5€ ‎kann man echt nix sagen und wir haben ja auch nit verstanden, was sie so gelästert haben.

Ich hab echt nix mehr gefühlt. Mir kam es so vor, als wäre mein Körper ganz weit weg. Das ‎hört sich jetzt ein bissl blöd an, aber man schwebte einfach so auf einer Wolke dahin. ‎

Wegen dem vorhin, nochmal als Anmerkung. Als Jasmin letztes Mal alleine war, hatte sie ‎extra ein Mann massiert, den ihr die Chefin zugeteilt hatte. Anscheinend hatte es sie irritiert, ‎dass sie alleine gekommen ist. So wusste die Chefin nit, ob Jasmin eine Massage mit Happy ‎Ending wollte. Ihr kam es schon ein bisschen seltsam vor, aber es gibt ja auch Kindergärtner, ‎oder? Warum nicht auch Masseure in China... Und anscheinend kommen viele Frauen nur ‎deswegen zur Massage. ACHTUNG: Wir wollten ausschließlich eine Massage, nit dass ich ‎ärger mit meinem Schatzi daheim bekomm ‎ ‎ Als von ihr dann keine Annäherung kam, wird ‎es wohl auch der Masseur verstanden haben, dass es nur um die Massage ging und nicht um ‎das Happy Ending...

Der Schreck kam dann am nächsten Morgen ‎
als ich in den Spiegel schaute, weil mich am Rücken was gezwickt hatte, bin ich erstarrt… mein ‎ganzer Rücken war total blau. Überall waren kleine blaue Flecken und genau da, wo sie auch ‎massiert hatte. Sowas hab ich echt noch nie erlebt. Jasmin hatte mich zwar vorgewarnt, aber ‎geglaubt hatte ichs nicht so richtig, bis zu diesem Morgen eben.

Aber sie hat echt geholfen und verspannt bin ich auch nicht mehr. Es ist vielleicht ein bisschen ‎rabiat, aber da muss man eben durch. Chinesen sind eben hart im nehmen und wie hart hat man ‎echt gemerkt. Oder sein haben es für uns extra hart gemacht, wer weiß!
In ein paar Tagen sind die ‎blauen Flecke weg und ich kann ein zweites Mal hin

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